Frank Cramer | Pressestimmen
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Symphoniekonzerte

Jenaer Philharmonie
Neue Musik – sinnlich und expressiv
Jenaer Philharmoniker spielen Gewagtes
…Unter dem Motto 'Europäische Erweiterung' setzten die Jenaer
Philharmoniker am Mittwoch auf Horizonterweiterung. Lutoslawskis
'Konzert für Orchester' zählt mit Sicherheit zu jener Literatur, die
es qualitätsbedingt in den musikalischen Pantheon des 20.Jahr-
hunderts geschafft hat. Und Frank Cramer am Pult der Jenaer
Philharmonie lässt die einzigartige Partitur Nuance für Nuance
ausmusizieren, kostet die Kontraste und Strukturspielereien des
unendlich tiefgründigen Werkes aus und verliert dennoch nicht
den Blick fürs Ganze... Und die Präzision spricht Bände.
Hier - wie vor allem auch beim bemerkenswerten 'Memento' des
Serben Mihajlovic
- beweisen die Jenaer eine immer wieder erstaunliche Klangkraft und Expressivität. Auch dieses Werk
lebt von Kontrasten - den dynamischen, jenen des Tempos und
den stilistischen. Cramer treibt das Orchester bis zum Äußersten,
in Extreme hinein, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen wie
das bei wenigen zeitgenössischen Werken der Fall ist...
Ein großartiger Abend!
Dr.Tatjana Mehner, Ostthüringer Zeitung, 19. März 2010

Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck
Frische, Farben und Finessen
...J.Haydns Symphonie Nr.101 D-Dur Die Uhr war dann ein guter
Übergang und Katalysator. Cramer - von nun an auswendig
dirigierend - verlieh ihr den rechten Schwung... Mit Zoltan Kodálys
Tänzen aus Galánta demonstrierte Frank Cramer beste
Präzisionsarbeit bei den rhythmischen Finessen und brachte
die Farben im Orchester zum Glühen. Nun konnten die
Philharmoniker ihre Qualitäten zeigen vom dichten Streicher-
teppich bis zu den kunstvollen Kapriolen der Bläser...
güz, Kieler Nachrichten, 20.1.2009

Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck
Ein Adagio wie ein Gedicht
Mit dem jungen Frank Cramer stand ein Dirigent voll frischer
Energie vor den Lübeckern. Er konnte seine expressive Kraft mit
den reichen Möglichkeiten des Solisten Oliver Triendl verbinden.
Welch leuchtenden Farben schon im ausgedehnten ersten Satz,
welch vollendet schöne Ruhe im lyrischen zweiten... Zauberhafte
Momente, wenn etwa das Adagio (Beethoven: 5.Klavierkonzert)
vom Piano wie ein Gedicht aufgesaugt wurde und das Orchester
dazu weit räumig den Hintergrund ausstattete... Und in den auf-
munternden Tänzen aus Galánta von Zoltan Kodály schafften die
Musiker mit viel Schlagwerk einen fantastischen Rhythmus.
Hinreißend...
WT, Lübecker Nachrichten, 20.1.2009

Orchestra e Coro dell' Arena di Verona
VERONA SACRA | Guter Dirigent und gutes Orchester
Eine glänzende Interpretation des deutschen Dirigenten
Frank Cramer

...Hervorragend ist die Leistung des Orchestra dell‘Arena in der
Sinfonia da Requiem (Britten). Hier gelingt dem deutschen
Dirigenten Frank Cramer die schwierige Aufgabe, dramatisches
Drängen mit neoklassischer Gelassenheit zu verbinden, mit einer
glänzenden und entschiedenen Interpretation, in mustergültiger
Übereinstimmung mit dem kompositorischen Willen Brittens.
Suggestiv und anrührend erscheint in der Folge das zweite Werk,
Vetrate da Chiesa, quattro impressioni sinfoniche, das zeigt, wie
groß Respighis Liebe zur dichten und zugleich feinsinnigen Farb-
gebung ist. Das letzte Bild, jenes Gregors des Großen, ist ein
wahrer Freudenhymnus an Gott, den Cramer in all seiner unge-
wöhnlichen Wucht zu vermitteln weiß. Bei den Werken von Pärt
(Cantus in memory of Benjamin Britten) und Marco Tutino, der
mit seinem Canto di Pace den Abend beschließt, dringt Cramer
in die Tiefe vor, entwickelt eine intime und affektreiche Atmo-
sphäre, die durch eine nachdenkliche und zurückhaltende Aus-
führung geprägt ist. Das Orchestra dell‘Arena reagiert sehr gut
auf seine suggestive Gestik und stellt dabei insbesondere die
Qualität seiner Bläser und Schlagzeuger unter Beweis.

G.V. , L'Arena, 21 April 2008

Jenaer Philharmonie
Ein Edelstein der neuen Dirigentengeneration
Frank Cramer begeistert im Jenaer Volkshaus

Sage da einer, es kämen aus Deutschland keine fähigen jungen
Dirigenten! Mit Frank Cramer war am vergangenen Freitag ein
Könner an die Rampe der Volkshaus-Bühne getreten, der sein
Handwerk bestens beherrscht, weil er nicht nur Partituren zu lesen
gelernt hat, sondern diese auch mit Leben erfüllen kann – und das
ohne jegliche theatralische Äußerlichkeiten, mit denen manch
einer an gleicher Stelle glaubt, die Sympathien des Publikums
gewinnen zu können. Cramer ist ein Könner von Format, und das
Jenaer Orchester verstand es, ihm aus der Hand zu lesen, denn
was da an Klängen herauskam, war nicht nur die abermalige
Bestätigung des hohen Niveaus, mit dem die Jenaer Musiker zu
Werke gehen - es war gleichsam auch Ausdruck der Freude einer
Entdeckung, die auch beim Musiker neue Kräfte mobilisiert….
So entstehen bei Rachmaninow (Sinfonische Tänze, op. 45)
dynamische Wogen, die scheinbar endlos ineinander übergreifen.
Das konnte man sogar im Dirigat Cramers wiedererkennen. Die
Wogen des Beifalls für ihn wollten nach diesem Konzert kein
Ende nehmen. Diesen Namen sollte man sich merken. Die
Jenaer Konzertfreunde wären um eine Hoffnung reicher, gelänge
es, ihn abermals ins Jenaer Volkshaus zu locken.

Karl Müller Schmied, Ostthüringer Zeitung, 30.10.2007

Jenaer Philharmonie
Musikalisches Breitwandkino
Jenaer Philharmoniker mit 'Europäischem Hollywood'

...Vor allem aber zeigt dieser Abend eins, ein verblüffend
geschlossenes Klangbild der Jenaer Philharmoniker und wie

leistungsfähig dieses Orchester eben ist. Dass es da am Ende
begeisterte Bravorufer gar nicht abwarten können, bis das Finale
verhallt ist, und Frank Cramer am Pult die Spannung aufgehoben
hat, mag zwar nicht unbedingt elegant sein, ist aber nur zu ver-
ständlich. ...Sergej Rachmaninows 'Sinfonische Tänze' zählen
gewiss zu jenen Werken, die nur vom Titel her leicht und locker
klingen; denn die Partitur erfüllt alle Ansprüche an das Hauptwerk
eines Sinfoniekonzertes und hat es in sich. Cramer verweigert
weder die Brüchigkeit noch die fast zu schwelgerische Attitüde,
den Hang zum Breitwandkino. Und, was sein Zusammenspiel mit
den Jenaer Philharmonikern betrifft, so ist das Gefühl nicht zu
verdrängen, dass es sich da um eine Sternstunde, um eine vor-
treffliche Symbiose handelt....
Dr.Tatjana Böhme-Mehner, Ostthüringer Zeitung, 31.10.2007

Orchester der Folkwang Hochschule - Essen
Begeisterung auch bei Komponist Lachenmann
Frank Cramer dirigierte Folkwang Orchester

'Kann man mit moderner Musik ein Philharmonie-Publikum
erreichen? Die Antwort: Ja! ... die überwiegend jungen Zuhörer
erlebten ein außerordentlich spannendes Konzert auf hohem
Niveau. Gastdirigent Frank Cramer hatte wirklich ganze Arbeit
geleistet. ... Überzeugen konnte das Orchester nicht nur mit den
Fünf Orchesterstücken op.16 von Arnold Schönberg. Auch die
einleitende Passacaglia op.1 von Anton Webern und vor allem
Witold Lutoslawskis Konzert für Orchester lieferten einen deut-
lichen Beweis dafür, dass man mit der nötigen Disziplin viel aus
diesem Orchester herauskitzeln kann. Für Begeisterung beim
hoch aufmerksamen Publikum sorgten die Musiker in kleiner
Besetzung schließlich mit Helmut Lachenmanns Mouvement
(- vor der Erstarrung -). Und das unter dem Beisein des
Komponisten, der dem Orchester am Ende zu einer mit-
reißenden musikalischen Umsetzung der Partitur gratulierte.
Bitte mehr davon!'
Christoph Dittmann, WAZ, 16. Mai 2006

Orchestra Sinfonica del Friuli-Venezia-Giulia
Wunderbares Dirigat von Cramer
'...die intensive Zusammenarbeit des Orchesters mit Frank
Cramer hat in bemerkenswerter Weise Früchte getragen.
Schon die ersten Takte der Ouvertüre (La Clemenza di Tito)
bestachen durch einen kristallklaren und präzise konturierten
Klang. ... ausdrucksvolle Dynamik und transparente Stimm-
führung in der Prager Sinfonie, ein Finale von stürmischer
Strenge und Gefühlsausbrüchen in moll. ... In der Italienischen
Sinfonie
überzeugte Frank Cramers leidenschaftliche Interpre-
tation. Einzigartig das Andante - ein Beginn von hoher emotio-
naler Intensität. ... Das Saltarello - Finale schließlich hat das
Publikum, das seine Begeisterung schon während des ge-
samten Abends gezeigt hatte, gänzlich erobert.'
Lucia Ludovica de Nardo, Il Gazzettino, 23. Januar 2006

Orchestre National des Pays de la Loire
'
...Frank Cramer, der schon viele Symphonie- und Opern-
orchester geleitet hat, zeigte vom ersten Moment an die be-
eindruckende Fähigkeit seiner Persönlichkeit und Autorität. ...
Er beendete das Konzert mit Schuberts Neunter Symphonie
(Große C-Dur)
, einem wahren Monument, dem er in hervor-
ragender Zusammenarbeit mit dem Orchester eine dichte
dramatische Darstellung sowie eine zarte Poesie entlocken
konnte, in der die ganze Ausdrucksstärke von Schubert,
dessen Zauber und Strahlen zum Tragen kamen.'
Ouest France, 31. Oktober 2003

Bergische Symphoniker
Gastdirigent Cramer brilliert mit den Symphonikern
'...Cramer liebt den ausgefeilten Orchesterklang. Zwischen
feinen Farbnuancierungen auf engstem Raum und dem opulent
angelegten Finalrausch gab es saftige Kontrastwirkungen.
Schön, manchmal geradezu aufregend. Stein-Schüler Cramer
dirigierte technisch sauber, analytisch klar, vorausschauend und
atmend...'
T. Wintgen, Remscheider Generalanzeiger, 9. März  2001

Philharmonisches Orchester Altenburg - Gera
Dirigent Cramer überzeugte
'Bruckner kann manchmal recht lang wirken. Oder aber seine
Sinfonik ist spannend wie ein Krimi - wie an diesem Abend
die Vierte ... Cramer zog riesige Gräben zwischen die Themen-
komplexe, setzte Luftiges gegen Voluminöses und meißelte
zudem messerscharfe Dynamikkontraste. Packend auch der
trauermarschartige zweite Satz und das jagende Scherzo. Dabei
bestach der gebürtige Essener besonders durch Natürlichkeit
und Präzision seines Dirigats - bis zum letzten Takt des bogen-
schlagenden triumphalen Finalsatzes.'
Katrin Seidel, Ostthüringer Zeitung, 27.November  2000

Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai - Turin
'Mittlerweile scheint das Orchester so fit geworden zu sein, dass
es überfüssig wäre dessen Arbeit zu loben. Auch am vorigen
Abend ist alles sehr gut verlaufen und der junge Cramer, der
zwischen dem Auftritt Giulinis und dem Riccardo Mutis am Pult
stand wurde vom Puplikum stürmisch gefeiert.'
Nicola Campogrande, La Repubblica, 22. Januar  1994

Hamburger Symphoniker
'Das Ergebnis: Kino-Faszination pur im grandiosen Breit-
wandklang, gewürzt mit informativen Kommentaren von Dirigent
Frank Cramer: Die Entdeckung dieses Abends. Sein Dirigat war
präzise, transparent und ausdrucksstark. Selbst haarige
rhythmische Abfolgen bewältigte er mit tänzerischen Elan, hatte
die Symphoniker jederzeit unter Kontrolle. Da stimmte jeder
Einsatz, Pause, jede Nuance, egal ob dramatischer Bombast
oder schwelgerische Romanze.'
Hamburger Abendblatt, 24. September  1994





Opern

Dafne in Lauro
Italo-Barock aus steirischer Feder

Anlässlich des Johann Fux-Jahres hob die Kunstuniversität Graz
im MUMUTH einen raren Schatz: Frank Cramer dirigierte Solisten
Chor und Orchester der KUG durch Fux' im Jahre 1714 für Karl VI.
komponierte Kammeroper 'Dafne in Lauro'. Vor allem musikalisch
eine überaus gelungene Produktion....Frank Cramer führt eine

bestechend nuancierte Regie. Das schmal besetzte Orchester
erzeugt auf modernen Instrumenten adäquaten Barockklang,
mit luftigen Streichern und in rhythmischer Geschlossenheit; die
spärlichen Chorstellen gelingen prachtvoll…

M. Wagner, Krone, 31. Mai 2010

Dafne in Lauro
Graz | Johann Josef Fux
…Das Institut für Musiktheater zeigt derzeit im Mumuth, dem
universitären Musiktheater-Gebäude, 'Dafne in Lauro' und beweist
ansehnliche Barock-Kompetenz. Nicht uninteressant, wenn man die
Namen der Orchestermusiker liest. Die Osteuropa- und Fernost-
Dominanz ist auffallend. Wie gediegen sich aber gerade dieses
Orchester in den Barockton eingearbeitet hat, wie Frank Cramer
(auch er ja keiner, der aus der einschlägigen Szene kommt) die
jungen Leute auf Genauigkeit, auf akkurate Phrasierung und
überhaupt auf stilistische Linie gebracht hat: Das spricht nicht
zuletzt für gutes und stilkundiges Teamwork auch im Hintergrund
der Grazer Musikausbildungsstätte. Auch sängerisch hatte man in
der vom DrehPunktKultur besuchten Aufführung ein gleich-
gestimmtes und nicht minder stilsicheres Ensemble aufzubieten.
Reinhard Kriechbaum, DrehPunktKultur, Salzburg, 2. 6. 2010

Le Rossignol | Gianni Schicchi
Mit der Verpflichtung von Dirigent Frank Cramer und Regisseurin
Barbara Beyer fürs Musiktheater dürfte der Grazer Kunstuni ein
guter Griff gelungen sein. Die beiden Neo-Professoren und ihre
Studierenden bieten bei einem ungewöhnlichen Doppelabend
eine glänzende (Puccini) und eine ansprechende (Strawinsky)
Darbietung. Das Team Cramer / Beyer entschied sich bei seiner
Debütproduktion für die klassische Guckkastenbühne mit breitem
Orchestergraben… Die Intimität des Theatererlebnisses ging
verloren, dafür klingt es jetzt ganz wunderbar... Dirigent Frank
Cramer macht in Strawinskys 'Le Rossignol' das Orchester zum
Hauptakteur. Die Studierenden realisieren Strawinskys Partitur
sehr farbig und durchwegs spannend... Bei der Erbschleicherposse
'Gianni Schicchi' geriet die szenische Umsetzung kongenial zur
musikalischen. Cramer entlockte dem Orchester einen ganz
wunderbaren, auch differenzierten Puccini-Sound…
Martin Gasser, Krone, 1. Februar 2010


A Midsummer Night's Dream
'
Das Waldwesen und Glucksen, Liebesseufzen und Poltern
steigt aus dem Graben, wo Frank Cramer Brittens Klangsprache
nuanciert und differenziert und das Tiroler Symphonieorchester
Innsbruck mit vielen sicheren Soli den schillernden Stimmungen
Farbe gibt.'
Ursula Strohal, Tiroler Tageszeitung, 23. Juni  2003

Eugen Onegin
'Cramer, derzeit in Innsbruck, dirigiert dermaßen brilliant,
klar und übersichtlich, dass es sogar für den Betrachter im
Saal eine Augenweide war. Die Sänger fühlten sich getragen,
nicht gewürgt. Bei Cramer entstand Tschaikowskis Werk als
pastellene Zärtlichkeitsmusik. Wundervoll.'
Wolfram Goertz, Rheinische Post, 14. Juli  2002

Turandot
Umjubelte Puccini-Premiere am Tiroler Landestheater
John Dews und Frank Cramers `Turandot´

'Das Bett, Ort des Todes und der Liebe, lenkt Turandots Ängste,
aber auch ein Orchester, das hochflexibel von Frank Cramer zu
Entladungsdruck und inniger Zartheit geführt wird. Der Reichtum
an Details wird prachtvoll und immer ganz nahe am Geschehen
ausgespielt: Prima la musica.'
U. Strohal, Tiroler Tageszeitung, 30. April / 1. Mai  2002

Macbeth
'Möglich wurde das nur durch das perfekte Zusammenspiel mit
dem wunderbaren Tiroler Symphonieorchester Innsbruck unter
der großartigen Leitung von Frank Cramer, dem genial-
wandlungsfähigen Chor und den hinreißenden Solisten der
Wiltener Sängerknaben.'
Moni Brüggeller, Krone, 22. Oktober  2001

Hoffmanns Erzählungen
'Cramer hatte die richtige Hand für den `französischen´
Character dieser Musik, ihren eleganten Lyrismus, ihre
kleinen Pfiffigkeiten, ihren rhythmischen Esprit.'
H. Staszak, Nordeutsche Neuste Nachrichten, 2. April  2001

Orpheus in der Unterwelt
'Im Musikalischen wird die Produktion zum Ereignis dank dem
Dirigenten Frank Cramer. Lustvoll setzt er dynamische Akzente
und variiert die Tempi, die Artikulation orchestraler Details hat
sprühenden Witz. Das Sinfonieorchester St. Gallen findet zu
großer Brillanz.'
Th. B.  Neue Zürcher Zeitung, 31. Oktober  1995

Dreyfus - Die Affäre
'Am Pult des hörbar motivierten und einsatzfreudigen Radio
Sinfonieorchesters steht Frank Cramer, der sich auch in Bern
(mit Henzes Englische Katze im Stadttheater und mit der Leitung
eines Abonnementenkonzertes) einen guten Namen gemacht
hat. Er schlägt Funken aus Meiers Notentext und trifft den
botschafts-ähnlichen Expressionismus ebenso mustergültig wie
die erschütternden Szenen der Verzweiflung und der seelischen
Rastlosigkeit.'
T.T.  Der Bund, 18. Oktober  1994

Die Englische Katze
'Der musikalische Leiter Frank Cramer realisiert die schwierige
Partitur mit dem ausgeglichen besetzten Ensemble der Solisten
und dem nicht weniger herausgeforderten Berner Symphonie
Orchester in einer erstaunlich sicheren, plastisch gestalteten,
klanglich einfühlend und sauber ausgearbeiteten Wiedergabe.
Er versteht es offensichtlich, die Fähigkeit der Vokalsolisten wie
die der Instrumentalisten durch geschmeidige und zielbewusste
Führung optimal anzuregen und gegenseitig abzustimmen.'
M. F.  Der Bund, 27. November  1990